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Schräg aufgenommene moderne Hängebrücke mit zahlreichen Tragseilen, die über einen breiten Fluss oder Talspalt führt. Rechts stehen zwei hohe Pylone, links ragen Blätter eines Baums ins Bild. Der Himmel ist leicht bewölkt.

integra MENSCH

Logo integra MENSCH Arbeit. Bildung. Teilhabe.

Wer sind Wir?

integra MENSCH ist ein Bereich der Bamberger Lebenshilfe-Werkstätten gGmbH. In Zusammenarbeit mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg haben wir ein sozialraumorientiertes Handlungskonzept für betriebsintegrierte Arbeitsplätze entwickelt: das SONI-Modell. Seit 2004 setzen wir dieses gemeinsam mit einem vielfältigen Netzwerk aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kammern, Schulen, Kirchen, Medien, Vereinen und Verbänden in 37 Städten und Gemeinden um.

Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkts gestalten in Kooperation mit unseren Inklusionsbegleiter*innen individuelle Arbeitsplätze, die sich an den Fähigkeiten, Interessen und Lebenslagen von Menschen mit Behinderung orientieren. Aktuell sind rund 150 Personen auf wohnortnahen Einzelarbeitsplätzen tätig – mit der Perspektive, in das Budget für Ausbildung oder das Budget für Arbeit zu wechseln.

Um berufliche Entwicklung gezielt zu fördern, bieten wir praxisnahe Qualifizierungsmaßnahmen direkt im betrieblichen Umfeld an. Gemeinsam mit anderen Werkstätten und unterstützenden Diensten haben wir dafür das Netzwerk „netZ – Zertifikatslehrgänge“ ins Leben gerufen. In enger Zusammenarbeit entstehen dort modulare Lehrgänge, die sich an den konkreten Anforderungen realer Arbeitsplätze orientieren und vielfach durch Kammern oder Fachschulen zertifiziert sind.

netZ versteht sich als gemeinschaftliche Plattform für Austausch, kontinuierliches Lernen und innovative Weiterentwicklung – mit dem Anspruch, inklusive Qualifizierung dauerhaft wirksam und zukunftsfähig zu gestalten.  

Was machen Wir?

integra MENSCH schafft individuelle Teilhabe Chancen. Unsere Arbeit beruht auf dem SONI-Modell mit vier eng miteinander verbundenen Ebenen:

Auf sozialpolitischer Ebene (S) nutzen wir gezielt Themen und Gelegenheiten im Gemeinwesen, um den Anspruch von Menschen mit Behinderung auf Teilhabe zu betonen. Mit kontinuierlicher Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen und Projekten fördern wir den Austausch mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bildungsinstitutionen, Kirchen, Medien und Zivilgesellschaft. Diese Beziehungen vertiefen wir durch gemeinsame Initiativen.

Auf der Organisationsebene (O) gestalten wir aktiv den Wandel – weg von einer institutionellen Logik hin zu einer subjektorientierten Haltung, die sich am Willen und an den Interessen der Mitarbeitenden orientiert. Wir schaffen Strukturen, Entscheidungswege und Formen der Zusammenarbeit, die individuelle Lösungen ermöglichen.

Die Netzwerkebene (N) steht für gelebte Sozialraumorientierung: Wir nutzen bestehende Netzwerke unserer Mitarbeitenden. Die Zusammenarbeit mit Kammern, Betrieben, Schulen und Verbänden verbindet vormals getrennte Lebensbereiche. Netzwerk-Treffen schaffen Synergien und fördern den fachlichen Austausch. Ein hochrangig besetzter Unterstützerkreis begleitet unsere Arbeit.

Mit dem Netzwerk „netZ – Zertifikatslehrgänge“ gestalten wir gemeinsam mit Werkstätten und Diensten bundesweit neue Wege beruflicher Bildung. Ziel ist es, durch praxisnahe, zertifizierte Qualifizierungsbausteine den Zugang zu regulärer Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen. In Kooperation mit Berufs- und Fachschulen sowie Kammern entwickeln wir berufsbezogene Lehrgänge, erstellen umfangreiche Lernmaterialien, betreiben eine digitale Lernplattform und führen zu anerkannten Abschlüssen.

Auf individueller Ebene (I) richten wir unser Handeln am Willen unserer Mitarbeitenden aus. Wir fördern Eigeninitiative, erkennen Stärken und entwickeln daraus passgenaue „Maßanzüge“. Soziale Bezüge werden gestärkt, vertraute Lebensräume eingebunden und neue Milieus erschlossen – als Aufbruch in ein selbst bestimmtes Berufsleben. Arbeitsplätze und Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt entstehen entlang der Talente und Wünsche – mit dem Ziel einer Teilhabe, die wirklich passt. 

Was macht uns besonders? Was zeichnet uns aus?

Unsere Entstehung ist Ausdruck gelebter Inklusion: integra MENSCH wurde gegründet, weil eine Mitarbeiterin den Wunsch äußerte, außerhalb klassischer Werkstattstrukturen zu arbeiten – ein Wunsch, den wir 2004 nicht nur ernst genommen, sondern mit Überzeugung in die Tat umgesetzt haben. Aus diesem Impuls ist etwas entstanden, das Menschen verbindet, Perspektiven eröffnet und Mut macht.

Unkonventionelles Denken gehört zu unserem Selbstverständnis. Wir haben den Mut, neue Ideen zuzulassen und umzusetzen – auch dann, wenn sie außerhalb gewohnter Strukturen liegen. Dabei setzen wir auf das SONI-Modell und unsere sozialraumorientierte Arbeitsweise: Wir wollen Teilhabe dort gestalten, wo Menschen leben – mitten in der Gesellschaft.

Ein besonderer Bestandteil unseres Konzepts ist das Patensystem: In unseren Betrieben gewinnen wir engagierte Menschen aus der Arbeitswelt, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unseren Mitarbeitenden als verlässliche Bezugspersonen zur Seite stehen. Sie stärken Selbstwirksamkeit, Orientierung und Zugehörigkeit.

Unsere Entstehung ist Ausdruck gelebter Inklusion: integra MENSCH wurde gegründet, weil eine Mitarbeiterin den Wunsch äußerte, außerhalb klassischer Werkstattstrukturen zu arbeiten – ein Wunsch, den wir 2004 nicht nur ernst genommen, sondern mit Überzeugung in die Tat umgesetzt haben. Aus diesem Impuls ist etwas entstanden, das Menschen verbindet, Perspektiven eröffnet und Mut macht.

Unkonventionelles Denken gehört zu unserem Selbstverständnis. Wir haben den Mut, neue Ideen zuzulassen und umzusetzen – auch dann, wenn sie außerhalb gewohnter Strukturen liegen. Dabei setzen wir auf das SONI-Modell und unsere sozialraumorientierte Arbeitsweise: Wir wollen Teilhabe dort gestalten, wo Menschen leben – mitten in der Gesellschaft.

Ein besonderer Bestandteil unseres Konzepts ist das Patensystem: In unseren Betrieben gewinnen wir engagierte Menschen aus der Arbeitswelt, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und unseren Mitarbeitenden als verlässliche Bezugspersonen zur Seite stehen. Sie stärken Selbstwirksamkeit, Orientierung und Zugehörigkeit.

Wir verstehen uns als aktiven Teil der Region Stadt und Landkreis Bamberg. Kooperationen mit Betrieben, Vereinen und sozialen Trägern schaffen Begegnungen auf Augenhöhe und fördern ein gegenseitiges Verständnis. Zahlreiche Gemeinden, Unternehmen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützen unser Modell und tragen es weiter. Diese breite Verankerung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir wachsen und unser Angebot fortlaufend weiterentwickeln konnten.  

Wir bringen unsere Erfahrungen und Perspektiven auch überregional ein: In einem bundesweiten Austausch kooperieren wir mit Fachkräften, Einrichtungen, Arbeitsgemeinschaften und Verbänden aus ganz Deutschland. Bereits seit den Anfängen sind wir aktiver Teil des Vereins „UN-Konventionell – Netzwerk für Sozialraum-Arbeit e.V.“, der 2010 unter anderem auf Grundlage eines von integra MENSCH mitgestalteten Fachkongresses in Bamberg gegründet wurde.

Heute ermöglichen wir Menschen mit Behinderung den Zugang zu betriebsintegrierten Arbeitsplätzen, modular aufgebauten – auch digitalen – Zertifikatslehrgängen sowie den Übergang in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder in eine reguläre Ausbildung. Unser Ziel bleibt: passgenaue Lösungen für individuelle Lebens- und Berufsperspektiven.

Die Umsetzung gelingt dank eines engagierten Teams mit fachlicher Kompetenz, Praxiserfahrung und Bereitschaft.