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Schräg aufgenommene moderne Hängebrücke mit zahlreichen Tragseilen, die über einen breiten Fluss oder Talspalt führt. Rechts stehen zwei hohe Pylone, links ragen Blätter eines Baums ins Bild. Der Himmel ist leicht bewölkt.

Materielle Ausstattung

Auf einen Blick

Räumliche Ausstattung 

  • Barrierefreie Büroräume mit angepasster Beleuchtung, breiten Gängen und Aufzügen
  • Gemeinschaftlich genutzte PC-Arbeitsplätze – keine festen Plätze für Fachkräfte im Feld
  • Besprechungsräume fördern Austausch & Teamzusammenhalt
  • Büroflächen bleiben durch flexible Nutzung platz- und kostensparend

Technische Ausstattung & Digitalisierung 

  • Diensthandys für alle Fachkräfte; vereinzelt Laptops oder Tablets
  • Dokumentation über stationäre PCs oder mit Proxy-Zugängen auf privaten Geräten
  • Spezielle Software zur Dokumentation, Netzwerkarbeit & Koordination
  • E-Learning & Social Media als wichtige Instrumente für Bildung & Öffentlichkeitsarbeit

Mobilität im Arbeitsalltag 

  • Mobilität abhängig von Infrastruktur & geografischem Zuschnitt
  • Angebote: Dienstfahrräder, ÖPNV-Kostenübernahme, Carsharing, vereinzelt Dienstfahrzeuge
  • Frühzeitige Analyse der lokalen Mobilitätsbedingungen empfohlen
  • Flexible Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen im Feld notwendig

Methodisch-didaktische Hilfen

  • Einsatz von Leichter Sprache, bildgestützten Materialien & Gebärdensprachvideos
  • Technische Hilfsmittel: Übertragungsanlagen, Mikrofone, Schallschutz
  • Individuelle Anpassung zur Unterstützung von Lernprozessen
  • Ziel: Abbau von Barrieren & Förderung selbstständiger Teilhabe

Vertiefung

Räumliche und technische Ausstattung

Die befragten Dienste setzen auf barrierefreie Büroräume, die baulich an die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppen angepasst sind. Dazu zählen unter anderem eine helle, blendfreie Beleuchtung zur besseren Orientierung für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen, Orientierungshilfen, breite Gänge und Türen zur Verbesserung der Bewegungsfreiheit sowie eine Erreichbarkeit der Räume über einen Aufzug. Auch die Nutzung von Rollstühlen oder Gehhilfen wird dadurch erleichtert.

Für die Fachkräfte der betrieblichen Qualifizierung wird in den meisten Diensten auf feste Büroplätze verzichtet. In der Regel stehen nicht für jede Fachkraft eigene PCs zur Verfügung, da der Großteil ihrer Arbeit im Feld stattfindet. Stattdessen nutzen sie gemeinschaftlich eingerichtete Arbeitsplätze mit PC-Ausstattung in den Büroräumen zur Dokumentation ihrer Tätigkeit. Diese flexible Nutzung spart Platz und Kosten, sodass kleinere Büroflächen ausreichen.

Im Gegensatz dazu finden Teamsitzungen und kollegiale Beratungen grundsätzlich in Besprechungsräumen innerhalb der Büroräume statt. Dies fördert den persönlichen Austausch unter den Fachkräften und stärkt das Gemeinschaftsgefühl im Team.

Alle befragten Dienste stellen den Fachkräften Diensthandys zur Verfügung. Einige Dienste ergänzen dies um Laptops oder Tablets. Wird die Dokumentation ausschließlich über die stationären PCs in den Büroräumen vorgenommen, ist eine zusätzliche mobile Ausstattung nicht zwingend erforderlich. In solchen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, Proxy-Zugänge bereitzustellen, um den Zugriff auf die Dokumentationssoftware auch über private Endgeräte zu ermöglichen.

Mobilität


Fachkräfte der betrieblichen Qualifizierung sind auf eine flexible Mobilität angewiesen, um Termine wahrzunehmen und Klient:innen sowie deren Arbeitsplätze im Zuständigkeitsgebiet zu erreichen.

Diese Mobilität wird auf unterschiedliche Weise ermöglicht: Einige Dienste stellen Dienstfahrräder bereit, übernehmen die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, kooperieren mit Car-Sharing-Anbietern oder stellen vereinzelt auch eigene Dienstfahrzeuge zur Verfügung.

Die Wahl des passenden Verkehrsmittels hängt stark von der vorhandenen Infrastruktur und den lokalen Gegebenheiten ab – insbesondere vom geografischen Zuschnitt des Zuständigkeitsgebiets. Bei der Neugründung eines Dienstes ist es daher empfehlenswert, sich frühzeitig mit den lokalen Mobilitätsbedingungen vertraut zu machen und entsprechend passende Lösungen zu entwickeln.

Digitale Ausstattung

Neben der technischen Grundausstattung verfügen die befragten Dienste auch über digitale Werkzeuge, die ihre Arbeit unterstützen. So erfolgt die individuelle Dokumentation von Maßnahmen und Tätigkeiten über spezielle Dokumentationssoftware. Darüber hinaus nutzen die Dienste Datenbanksysteme zur Verwaltung von Netzwerken, zur Pflege von Kontakten und zur Koordination der Zusammenarbeit mit Kooperationspartner:innen.

Auch E-Learning-Angebote und Videoformate gewinnen in der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit zunehmend an Bedeutung. Ein Beispiel ist die Elbe-Werkstätten GmbH, die über eine eigene E-Learning-Abteilung verfügt und interaktive Lernprogramme sowie Videos für begleitende Bildungsangebote entwickelt.

Die Präsenz in sozialen Medien ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung. Alle befragten Dienste betreiben eigene Social-Media-Accounts, die regelmäßig gepflegt und mit aktuellen Inhalten bespielt werden.

Ausstattung mit methodisch-didaktischen Hilfen

Im Rahmen begleitender Bildungsangebote setzen die Dienste methodisch-didaktische Hilfsmittel ein, die entweder selbst entwickelt oder individuell an die Bedürfnisse der Klient:innen angepasst werden.

Zum Einsatz kommen unter anderem:

  • Informationsmaterialien in Leichter Sprache
  • Bildgestützte Anleitungen und Checklisten (z. B. mit Fotos, Illustrationen oder Symbolen)
  • Videos in Gebärdensprache
  • Technische Hilfen wie Übertragungsanlagen, Soundfieldanlagen, Handmikrofone oder Schallschutzsysteme
  • Hilfsmittel mit Vorsprechfunktion

Diese Angebote dienen dazu, Barrieren abzubauen und Lernprozesse individuell zu unterstützen.