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Schräg aufgenommene moderne Hängebrücke mit zahlreichen Tragseilen, die über einen breiten Fluss oder Talspalt führt. Rechts stehen zwei hohe Pylone, links ragen Blätter eines Baums ins Bild. Der Himmel ist leicht bewölkt.

Peer-Beratung bzw. Peer-Support im Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Auf einen Blick

Historische Wurzeln in den USA 

  • Erste Peer-Angebote entstanden in den 1950ern – zunächst für ältere Menschen 

Internationale Verbreitung 

  • Peer Counseling ist heute weltweit anerkannt und vielfach übernommen 

Beratung auf Augenhöhe 

  • Fachliche Kompetenz und biografisches Erfahrungswissen – nah an der Lebenswelt der Ratsuchenden 

Verbindung von Selbsthilfe & Sozialer Arbeit 

  • Peer-Beratung kombiniert Selbstvertretung mit professionellen Methoden 

Lebensweltorientierung im Zentrum 

  • Peer Counseling schafft Zugänge, die sich an konkreten Lebensrealitäten orientieren 

Unterschiedliche Erfahrungen in der Praxis 

  • Manche Dienste planen noch, andere nutzen Peer Support ohne Konzept 

Peer Support häufiger als Peer-Beratung 

  • Alltagshilfe durch Betroffene, keine formelle Beratung 

Erfahrungen statt Ratschläge 

  • Eigene Wege teilen, Lösungen gemeinsam finden, Kommunikation auf Augenhöhe 

Stärkung der Peer Supporter:innen 

  • Mehr Stolz, Selbstbewusstsein, Eigeninitiative 

Peer-Beratung meist extern 

  • Eigene Peer-Berater:innen selten, meist externe Stellen (z. B. EUTB) 

Besondere Fachkräfte bei Bedarf 

  • z. B. Paulinenpflege: Fachkräfte mit Behinderung, intern ausgebildet, speziell geschult 

Eine passende Ausbildung ist wichtig 

  • Peer Supporter:innen bekommen eine spezielle Ausbildung für ihre Aufgabe. 
  • Die Ausbildung ist auf die Menschen zugeschnitten, die sie später unterstützen.
  • Sie besteht aus mehreren Teilen (6 bis 10 Module) und dauert ungefähr ein halbes Jahr.

Viele Einsatzmöglichkeiten 

  • Peer Supporter:innen können auf unterschiedliche Weise aktiv sein: 
    • Sie halten Vorträge. 
    • Sie führen Gespräche mit anderen Menschen mit Behinderung. 
    • Sie zeigen ihren eigenen Arbeitsplatz. 
  • Sie unterstützen auch beim Einstieg in einen neuen Job – besonders, wenn dort mehrere Klient:innen arbeiten.
  • Es gibt auch digitale Angebote, zum Beispiel Videos oder Online-Treffen.

Die Peers entscheiden mit 

  • Peer Supporter:innen entscheiden selbst, worüber sie sprechen möchten. 
  • Sie wählen Themen, die sie gut kennen – zum Beispiel: 
    • Mobilität (z. B.: Wie komme ich zur Arbeit?) 
    • Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
    • Wechsel von der WfbM in einen Betrieb
    • Herausforderungen im Arbeitsalltag

Unterstützung durch Fachkräfte 

  • Peer Supporter:innen arbeiten nicht allein. 
  • Eine Fachkraft begleitet sie und steht für Fragen zur Verfügung. 

Peer Support gut im Alltag einplanen 

  • Gefahr: Peer Support geht im Alltag oft unter 
  • Klare Regeln notwendig:
    • Wer macht was?
    • Wann und wie findet Peer Support statt?
  • Feste Ansprechpersonen benennen

Zeitliche Ressourcen der Peers beachten 

  • Viele Peers arbeiten oder machen eine Ausbildung 
  • Wenig verfügbare Zeit
  • Zeitliche Einschränkungen bei der Planung berücksichtigen

Peer-Beratung bei der Hamburger Arbeitsassistenz 

  • Seit 2009 bietet die HAA ein Ausbildungsprogramm in 10 Modulen über sechs Monate an – flexibel angepasst an die jeweilige Zielgruppe und ihre Rahmenbedingungen. 
  • Aktuell engagieren sich 20 Peer Supporter:innen nebenberuflich im Programm.
  • Durch Informationsveranstaltungen werden neue Interessierte erreicht und für das Peer Support -Programm begeistert.
  • Materialien aus bewährten Projekten wie „Kukuk plus“, „bEO“ oder „Talente“ fließen direkt in das Curriculum ein.
  • Peer Supporter:innen berichten z. B. in Schulen oder Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) authentisch aus ihrer Arbeitswelt. Der zeitliche Umfang liegt bei drei bis fünf Stunden monatlich.
  • Der Einsatz erfolgt auf Honorarbasis und nebenberuflich – individuell abgestimmt auf Verfügbarkeit und Interessen.
  • Monatliche Treffen sowie eine App-gestützte Chatgruppe fördern den Austausch im Team und die Vernetzung mit Fachkräften.
  • Die Peer Supporter:innen sind auch eingebunden in ein 3-tägiges Bildungsangebot („Neue Wege finden“), welches sich an Beschäftigte in den WfbM richtet und über Unterstützungsmöglichkeiten beim Übergang auf den Arbeitsmarkt informiert.

Vertiefung 

Einleitung 

Peer-Beratung (Peer Counseling) hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit als zentrale Methode der beruflichen und sozialen Integration von Menschen mit Behinderungen etabliert. Der Beratungsansatz verbindet fachliche Methoden mit dem biografischen Erfahrungswissen von Menschen mit Behinderungen. In Deutschland gewann die Peer-Beratung durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention an Bedeutung und trägt seither zur Stärkung von Selbstbestimmung und Teilhabe bei. 

Die ersten Programme zur Peer-Beratung wurden in den USA entwickelt. Bereits in den 1950er-Jahren entstanden dort – parallel zu anderen sozialen Bewegungen – erste Beteiligungsangebote, die sich zunächst vor allem an ältere Menschen richteten. 

Im Kontext von Peer Support bzw. Peer-Beratung für Menschen mit Behinderungen ist insbesondere der Begriff Independent Living zentral. Die Prinzipien dieser Bewegung prägten die Entwicklung von Peer Support maßgeblich. Die Methode der Peer-Beratung wurde ganz im Sinne dieser Bewegung gezielt darauf ausgerichtet, ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung zu fördern. 

Die Independent Living-Bewegung nahm ihren Anfang unter anderem mit dem Disabled Student’s Program an der University of Illinois im Jahr 1962. Im Laufe der Zeit entwickelte die Bewegung umfassende psychosoziale Unterstützungsangebote, wobei Peer-Beratung zu einem zentralen Element wurde. Es entstand ein Beratungsformat, das professionelle Methoden der Sozialen Arbeit mit den Stärken der Selbsthilfe verknüpft und international Anerkennung und Nachahmung gefunden hat. 

Neben den Impulsen aus der Independent Living– und Selbsthilfe-Bewegung stellte in Deutschland die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 einen weiteren Meilenstein dar. Sie leitete einen grundlegenden Wandel ein und förderte die breite Einführung von Peer-Beratungsangeboten in der Sozialen Arbeit mit und für Menschen mit Behinderungen. 

Peer-Beratung (Peer Counseling) ist heute ein international anerkanntes Format, das auf Begegnung auf Augenhöhe basiert. Im klassischen Verständnis handelt es sich dabei um ein professionelles Beratungsangebot von und für Menschen mit Behinderungen. Dabei kommen sowohl fachliche Beratungskompetenz als auch biografisches Erfahrungswissen der Beratenden zum Einsatz. Ziel ist es, ein Angebot zu schaffen, das besonders nah an der Lebenswelt und den konkreten Lebensrealitäten der Ratsuchenden orientiert ist. 

Beispiele aus der Praxis 

Peer-Beratung oder Peer Support

Die Befragung zeigt: Zum Zeitpunkt der Erhebung hatten die meisten interviewten Dienste noch kein vollständig ausgearbeitetes Konzept für den Einsatz von Peers oder befanden sich gerade in der Konzeptentwicklung. Dennoch ist die Arbeit mit Peers bei einigen Diensten bereits fest etabliert. Teilweise erfolgt der Einsatz auch ohne formale konzeptionelle Grundlage – flexibel und situationsbezogen. Dabei unterscheiden die befragten Dienste zwischen Peer-Beratung und Peer Support

Peer Support  

Dienste, die bereits mit Peers arbeiten, sprechen häufiger von Peer Support als von Peer-Beratung. Im Unterschied zur Peer-Beratung handelt es sich hierbei nicht um ein professionelles Beratungsangebot, sondern um eine informelle Form der Unterstützung. Im Mittelpunkt steht der Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, sowie das Lernen aus diesen Erfahrungen. 

Im Peer Support geht es weniger darum, gemeinsam Lösungen für konkrete Fragestellungen zu erarbeiten – wie es in der klassischen Beratung üblich ist. Stattdessen teilen Peer Supporter:innen ihre eigenen Erfahrungen und berichten, wie sie Herausforderungen bewältigt haben. Sie gelten als Expert:innen in eigener Sache. 

Ein Peer Supportende beschreiben zudem positive Effekte der Tätigkeit für sich selbst: Sie führe zu mehr Stolz, gestärktem Selbstbewusstsein und einem gesteigerten Gefühl von Selbstwirksamkeit. 

Peer-Beratung 

Neun der zehn befragten Dienste beschäftigen keine eigenen Peer-Berater:innen. Dennoch greifen sie bei Bedarf auf Peer-Beratung zurück – meist über Kooperationen, etwa mit EUTBs oder anderen spezialisierten Angeboten. Der Bedarf wird entweder von den Klient:innen selbst oder durch Fachkräfte festgestellt. 

Ein Beispiel ist die Paulinenpflege in Winnenden. Sie berichtet, dass sich bei Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen, insbesondere Hörbeeinträchtigungen, bewährt hat, gezielt Fachkräfte einzusetzen, die selbst betroffen sind. Die Einrichtung beschäftigt bewusst Mitarbeitende mit Hörbeeinträchtigungen im Bereich der Qualifizierung. 

Ausbildung und Einsatz von Peer Support 

Ausbildung 

Die interviewten Dienste betonen, dass Peer Supporter:innen eine spezifisch auf ihre Tätigkeit abgestimmte Ausbildung benötigen. Einige Dienste haben dafür eigene Curricula entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der Klient:innen und den konkreten Aufgaben der Peer Supporter:innen orientieren. 

Die Ausbildung ist in der Regel modular aufgebaut und umfasst sechs bis zehn Module, die innerhalb von etwa sechs Monaten absolviert werden. Je nach Dienst wird pro Modul ein Ausbildungstag angeboten oder ein Modul auf zwei Tage verteilt. 

Einsatz 

Die Einsatzmöglichkeiten für Peer Support sind vielfältig. Sie reichen von Projekttagen, Vorträgen und Fachtagungen über Einzelgespräche mit Klient:innen bis hin zu Besuchen am Arbeitsplatz der Peer Supporter:innen. Diese Einblicke sollen anderen Menschen mit Behinderung aufzeigen, wie der Arbeitsalltag konkret aussehen kann. Der Einsatz erfolgt in der Regel in Begleitung einer Fachkraft. 

In manchen Fällen begleiten Peer Supporter:innen auch die Einarbeitung im Betrieb – insbesondere dann, wenn mehrere Klient:innen im selben Unternehmen arbeiten und dies gewünscht wird. 

Die Peer Supporter:innen entscheiden eigenständig, zu welchen Themen sie arbeiten möchten. Dabei orientieren sie sich an ihren eigenen Erfahrungen, Interessen und Ressourcen. Häufige Themen sind: 

  • Mobilität und Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Übergänge aus der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Schwierigkeiten und Konflikte in Betrieben

Auch in digitalen Formaten sind Peer Supporter:innen aktiv – etwa in Form von Social-Media-Videos oder im Projekt „Berufschecker“ von integra Mensch in Bamberg. Hier besuchen Klient:innen andere Klient:innen an deren Arbeitsplatz, um Einblicke in verschiedene Tätigkeiten zu erhalten. 

Herausforderungen im Einsatz von Peer Support 

Als besondere Herausforderung benennen die befragten Dienste die Gefahr, dass Peer Support im Alltagsgeschäft untergeht. Um dem entgegenzuwirken, ist eine klare strukturelle Verankerung erforderlich. Es sollte genau definiert sein, wann, wie und durch wen Peer Support im jeweiligen Dienst erfolgt. Unter Berücksichtigung der psychischen und physischen Belastbarkeit der Peer-Supportenden gilt es Ansprechpersonen zu benennen und klare Zuständigkeiten sicherzustellen. 

Ein weiterer Aspekt betrifft die zeitlichen Ressourcen der Peer Supporter:innen: Diese befinden sich meist in einem (unterstützten) Arbeitsverhältnis und sind häufig ehemalige Teilnehmende beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen. Ihre verfügbaren Zeiten sind begrenzt und müssen bei der Planung berücksichtigt werden. 

Peer Support am Beispiel der Hamburger Arbeitsassistenz 

Bei der Hamburger Arbeitsassistenz gGmbH (HAA) werden Peer Supporter:innen, intern auch Peer-Berater:innen genannt, in zehn Modulen über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten ausgebildet. Die Ausbildung wurde 2009 im Rahmen eines Projekts entwickelt und ist seitdem fester Bestandteil des Angebots. Die Inhalte folgen einem modularen Konzept, werden jedoch an die jeweilige Gruppe und die Rahmenbedingungen angepasst. Zusätzlich kommen Materialien aus anderen Projekten zum Einsatz. 

Die HAA veranstaltet regelmäßig Informationsveranstaltungen, um Interessierte für die Ausbildung zu gewinnen. Derzeit umfasst das Team 20 Peer Supporter:innen. Sie berichten als Expert:innen in eigener Sache in Schulen, in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und in Maßnahmen der HAA. Der zeitliche Aufwand liegt durchschnittlich bei drei bis fünf Stunden im Monat, wird jedoch individuell angepasst. 

Da die Peer Supporter:innen berufstätig sind, üben sie ihre Tätigkeit nebenberuflich auf Honorarbasis aus. 

Die HAA betont, wie wichtig der regelmäßige Austausch unter den Peer Supporter:innen ist. Aus diesem Grund findet monatlich ein Treffen statt. Zusätzlich bleiben die Peer Supporter:innen über eine App-basierte Chatgruppe im Austausch mit Fachkräften und dem Team. 

Zusammenfassende Empfehlungen  

  1. Strukturelle Einbindung 
    Peer Support sollte nicht als isoliertes Angebot verstanden werden. Vielmehr muss er umfassend und dauerhaft in die Arbeit des Dienstes eingebunden sein. 
  2. Passgenaue Ausbildung 
    Eine spezifische Ausbildung für zukünftige Peer Supporter:innen ist erforderlich. Die Dienste sollten dafür eigene Curricula entwickeln, die sowohl die Bedürfnisse der Zielgruppe als auch die angestrebten Aufgaben und Einsatzbereiche der Peers berücksichtigen. 
  3. Persönliche Weiterentwicklung 
    Die Peer-Ausbildung sollte auch als Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung gesehen werden – insbesondere zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbstwirksamkeit der Klient:innen. 
  4. Feste Zuständigkeiten 
    Damit Peer Support dauerhaft verankert bleibt, braucht es klar definierte Zuständigkeiten und feste Ansprechpersonen im Dienst – also Fachkräfte, die dem Peer Support zugeordnet sind. 
  5. Nachhaltige Umsetzung 
    Peer Support muss aktiv begleitet und weiterentwickelt werden. Es handelt sich nicht um ein Selbstläufer-Modell, sondern erfordert personelle Ressourcen. 
  6. Zeitliche Ressourcen 
    Da Peer Supporter:innen in der Regel zusätzlich berufstätig sind, müssen ihre oft begrenzten zeitlichen Ressourcen bei Planung und Umsetzung berücksichtigt werden. 
  7. Beteiligung am Konzept 
    Peer Supporter:innen sollten aktiv an der Entwicklung des Konzepts für die Umsetzung des Peer Supports im Alltag des Dienstes beteiligt werden. 
  8. Arbeitsplatzbesichtigungen ermöglichen 
    Es ist empfehlenswert, die Arbeitsplätze der Peer Supporter:innen für Interessierte zugänglich zu machen. So erhalten Menschen mit Behinderung einen realistischen Einblick in das jeweilige Arbeitsfeld. 
  9. Motivation durch Vorbilder 
    Peers können hilfreich bei der Ansprache von Klient:innen aus dem Arbeitsbereich der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) sein. Durch ihre eigenen Erfahrungen können sie als motivierende Vorbilder wirken – besonders für jene, die sich einen Wechsel auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bisher nicht zugetraut haben. 
  10. Vielfältiger Einsatz im Dienst 
    Peer Supporter:innen sollten in möglichst viele Bereiche und Maßnahmen des Dienstes eingebunden werden. So können ihre Erfahrungen und Kompetenzen möglichst breit wirken und regelmäßig genutzt werden. 
  11. Rückhalt durch Leitungsebene 
    Für die erfolgreiche Etablierung von Peer Support ist die Unterstützung durch die Leitung des Dienstes von zentraler Bedeutung. 
  12. Inklusive Kommunikation 
    Sowohl bei der Ausbildung als auch bei der praktischen Umsetzung muss auf beeinträchtigungsbedingte Kommunikationsbedarfe Rücksicht genommen werden. Nur so kann eine inklusive und bedürfnisorientierte Kultur entstehen. 

Literaturverzeichnis 

Bratter, B. & Freeman, E. (1990). The maturing of peer counseling. Generations: Journal of the American Society on Aging, 14(1), 49–52. 
Jordan, L. M. (2022). Peer Counseling: Method, Metaphor, or Mindset? Frontiers in rehabilitation sciences, 3, 1–9.
Konieczny, E. (2014). Bedeutung und Chancen des Peer Counseling: Für die Planung selbstbestimmter Unterstützungsarrangements von Menschen mit Behinderungen. AV Akademikerverl.  
Miles-Paul, O. (2005/1992). „Wir sind nicht mehr aufzuhalten“: Behinderte auf dem Weg zur Selbstbestimmung; Beratung von Behinderten durch Behinderte; Peer Support: Vergleich zwischen den USA und der BRD (Bd. 109). AG-SPAK.